Tagesgeld oder Festgeld?
Sicherheit bei
der aktuellen weltweiten Finanzkrise?
Auch wenn die aktuelle
Finanzkrise
mit den zahlreichen Bankenpleiten viele Bankkunden verunsichert
hat, so besteht nur in wenigen Fällen Grund zur
Besorgnis in Punkto Einlagensicherheit. Grundsätzlich
sind die Einlagen bei deutschen Instituten durch einen
staatlichen Einlagensicherungsfonds geschützt,
so dass 100.000 veranlagten Kapitals gesichert sind.
Darüber hinaus sind die deutschen Banken meist
in dem privaten Einlagensicherungsfonds der Banken angeschlossen,
welcher eine Einlagensicherung in voller Höhe garantiert.
Lediglich bei einigen ausländischen Instituten
besteht teilweise Grund zur genauen Prüfung.
Eine Anlage höherer
Beträge sollte generell überlegt sein oder
auf mehrere Institute verteilt werden. Dies betrifft
besonders Institute, die ihren Sitz in Island oder Luxemburg
haben. Die Eigenschaften der Einlagensicherung gelten
für Tagesgelder genauso, wie auch für Festgelder,
so dass hier keine besondere Differenzierung erforderlich
ist. Grundsätzlich kann man festhalten, dass hier
ähnlich wie beim Versicherungsvergleich
auch die Anbieter von Tages- oder Festgeld untereinander
verglichen werden sollten.
Festgeld:
Grundsätzlich eignen
sich Festgeldkonten aufgrund der festgelegten Laufzeit,
welche sich in aller Regel in Zeiträumen von
einem bis acht Jahren bewegt und von Anbieter zu Anbieter
unterschiedlich gewählt werden kann, für
langfristigere Anlagen. Die lange Laufzeit erhält
der Anleger mit einem höheren Zins vergütet.
Dadurch verschafft sich der Anleger mit einer Festgeldanlage
einen Renditevorsprung gegenüber der Tagesgeldanlage.
Die aktuelle Wettbewerbssituation bringt allerdings
auch Situationen hervor, in denen mit Tagesgeldkonten
eine höhere Rendite erzielt werden kann. Außerdem
sollte der Kunde sich auch unbedingt an die vereinbarte
Laufzeit halten. Ansonsten verhängen einige Bankhäuser
"Sanktionen". Hierbei wird die Einlage im
Nachhinein nur mit einem mageren Sparbuchzins vergütet,
sodass die Anlage absolut unrentabel werden kann.
Der Abschluss von Festgeldkonten lohnt sich grundsätzlich
für sehr sicherheitsorientierte Kapitalanleger,
die Geld langfristig anlegen möchten und mit
einer relativ hohen Rendite rechnen möchten.
Der Abschluss langlaufender Festgelder empfiehlt sich
besonders in Hochzinsphasen.
Festgeld Vergleiche >>
Tagesgeld:
Tagesgeldkonten zeichnen
sich besonders durch eine hohe Flexibilität aus.
Grundsätzlich kann der Kunde jeden Tag über
die volle Einlage oder Teile von dieser verfügen.
Dieses Merkmal ist ein besonders großer Vorteil
gegenüber Festgeldkonten, bei denen der Kunde mit
Nachteilen rechnen muss, wenn er vorzeitig über
sein Kapital verfügen möchte. Die hohe Flexibilität
erlebt der Kunde allerdings auch bei der Verzinsung
seines Guthabens. Der Zinssatz kann seitens der Bank
jederzeit geändert werden. Diese Tatsache kann
sich sowohl positiv (Zinserhöhung), als auch negativ
(Zinssenkung) auswirken. Damit eignen sich Tagesgeldkonten
insbesondere zur kurzfristigen Veranlagung von Kapital.
Viele Banken bieten besonders hohe Zinssätze, die
deutlich über denen von Festgeldkonten liegen.
Allerdings gelten die Zinssätze oft nur für
einen begrenzten Zeitraum, sodass die Angebote oft nur
bedingt attraktiv sind. In Niedrigzinsphasen eignen
sich Tagesgeldkonten nur bedingt zur mittel bis langfristigen
Geldanlage, da die Verzinsung dann meist sehr gering
ist.
Tagesgeld Vergleiche >>
Hier findet man ein
weiteres Finanzportal für einen Tagesgelkonto
Vergleich
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